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Der Kreistag des Weißeritzkreises hat am Mittwoch zum letzten Mal getagt – eine Bilanz. Manchmal war auch Sitzfleisch gefragt

Dippoldiswalde. In der zurückliegenden Legislaturperiode tagte der Kreistag 23-mal. Am Mittwoch war Finale. Bis dahin hatte das Parlament 334Beschlüsse gefasst. Das geht aus einer Statistik des Landratsamtes hervor. Die längste Sitzung war am 7.Dezember 2004. Sie dauerte von 17 bis 22.20Uhr. Am schnellsten waren sich die Kreisräte zwei Jahre später einig. Die Beratung am 5.Dezember 2006 dauerte nur von 17 bis 18.40Uhr.

Es gab insgesamt 39 Anfragen der Abgeordneten. Die meisten stellte Kreisrat Andreas Warschau (Bündnis 90/Die Grünen) als Einzelperson. 14-mal hakte er bei der Kreisverwaltung nach. Von den Fraktionen war die Partei Die Linke am neugierigsten. Sie hatte acht Anfragen. Immer im Bilde waren offenbar die Fraktionen der CDU und Freien Wähler. Von beiden gab es keine Anfragen. Bei den Anträgen, die gestellt worden sind, sah es anders aus. Insgesamt 50 gingen ein. Und wer war von den Kreisräten der Eifrigste? – Andreas Warschau. 11-mal meldete er Wünsche an. Ähnlich ist das Bild bei den Fraktionen. Die Linke stellte auch wieder die meisten Anträge, insgesamt 19. Aber hier mischten auch die anderen Fraktionen mit. Von der CDU kamen sechs Anträge, von den Freien Wählern drei und der Gemeinschaftsfraktion SPD/Grüne zwei. Außerdem stellten je einen Antrag der Jugendhilfeausschuss, der Ältestenrat und der Unterausschuss für Jugendhilfeplanung. Die Linke konnte im Kreistag mit noch zwei Superlativen auf sich aufmerksam machen. Von den insgesamt 54 Kreisräten im Parlament kam mit Jürgen Raab aus Reinhardtsgrimma, Jahrgang 1937, der älteste aus ihren Reihen. Und auch die jüngste Abgeordnete saß in ihrer Fraktion: Petra-Diana Heinzmann aus Freital, geboren 1980.

Die Bürger hatten in 20 Tagungen – außer zu den Sondersitzungen – Gelegenheit, Fragen zu stellen. Diese Möglichkeit nutzten 15 Bürger.